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14. August 2026

Custom Videos auf OnlyFans: Preise, Grenzen, Ablauf

Custom Videos auf OnlyFans verkaufen: realistische Preise, wie du Grenzen setzt ohne Fans zu verlieren und der Ablauf, der dich vor Ärger schützt

By Phoenix Studios Team
OnlyFans
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Custom Videos

Wenn du als OnlyFans-Creatorin bereits Erfolge erzielt hast und damit Geld verdienst, oder gerade anfängst zu verdienen, wirst du sehr bald mit etwas sehr Wichtigem konfrontiert: Custom Videos.

Wie wir bereits in vorherigen Artikeln thematisiert haben, ist das Chatting mit Abstand der größte Umsatztreiber auf OnlyFans. Das Verkaufen von Wunschvideos oder Bildern, sogenannten „Customs", ist einer der wichtigsten Bausteine, um das Ganze extrem profitabel zu machen. Und das aus verschiedenen Gründen: Zum einen kannst du höhere Preise verlangen als bei normalen PPVs, zum anderen wird die Bindung zum Fan stark erhöht.

Allerdings passieren beim Verkaufen der Customs unserer Erfahrung nach auch die meisten ärgerlichen Fehler, die man als Creatorin machen kann. Fehler, über die man sich später ärgert, weil man vieles falsch gemacht hat. Sei es: zu niedrige Preise, falsche Zahlungsabwicklung, unklare Absprachen oder Grenzüberschreitungen.

Nach diesem Artikel weißt du, was du verlangen kannst, wie du sauber abwickelst, was du ablehnen solltest und wie du „Nein" sagst, ohne den Fan zu verlieren.


Was ein Custom Video überhaupt ist

Bevor wir die Strategien und Anleitungen im Detail beleuchten, erst mal eine genaue Konkretisierung: Was ist überhaupt ein Custom Video?

Ein Custom Video ist ein individuelles Wunschvideo für einen einzelnen Fan, das seinen Wünschen entspricht. Meistens werden Szenario, Outfit, Ansprache mit Namen, bestimmte Handlungen und die Dauer konkret vom jeweiligen Fan bestimmt. Es ist somit ein rein individuelles Video und unterscheidet sich von normalen PPVs, die du jedem Fan beim Sexting senden kannst.

Weil es rein individuell ist, sind Fans meistens bereit, ein Vielfaches von dem für ein Custom zu zahlen, was sie für normale Sexting-Videos bezahlen. Aber welche Preise solltest du als OnlyFans-Creatorin wofür genau verlangen? Lass uns das im nächsten Abschnitt genau unter die Lupe nehmen.


Was kostet ein Custom Video? Realistische Preise

Das Schöne an der Frage „Was kostet ein Custom?" ist, dass es hier keine exakte Skala gibt, was du verlangen kannst. Wie bereits erwähnt sind Customs ein rein individuelles Produkt. Deswegen ist das Stärkste, was du machen kannst: individuelle Preise setzen, je nach Fan und Wunsch.

Es gibt allerdings zwei große Fehler, die du unbedingt vermeiden musst und die die meisten Creator machen.

Fehler 1: Preise öffentlich kommunizieren

Kommuniziere niemals deine Preise pro Minute oder pro Custom-Idee in deiner OnlyFans-Bio oder in Massennachrichten, die du an alle Fans rausschickst. Selbstverständlich denkst du, dass du so mehr qualifizierte Anfragen bekommst. Du nimmst dir aber die größte Waffe aus den eigenen Händen, nämlich die individuelle Preissetzung.

Ein Fan bezahlt vielleicht bereitwillig 200 $ für ein 7-Minuten-Video, ein anderer für ein ähnliches Video mit gleicher Laufzeit 600 $. Wenn du aber deine Preise offen kommunizierst, kannst du niemals höhere Preise verlangen als das, was du offen als Preis kommunizierst. Selbst dann nicht, wenn der Fan eigentlich bereit wäre, das Zehnfache zu zahlen.

Ein Vergleich aus einer anderen Industrie: Auch Autohersteller verlangen häufig andere Preise für dieselben Modelle, je nach Land und je nachdem, wie kaufkräftig die Zielgruppe dort ist. Merke dir also: Verhandle immer individuell. Wir bei Phoenix Studios haben schon häufiger bei Models Customs über 1.000 $ verkauft (für normale Videos). Das wäre nicht gegangen, wenn das Preisniveau offen kommuniziert worden wäre.

Fehler 2: Zu niedrige Preise verlangen

Der zweite große Fehler hängt eng mit dem ersten zusammen: zu niedrige Preise für deine Customs zu verlangen. Das ist der Hauptfehler, über den wir immer wieder stolpern, und er hängt häufig damit zusammen, dass Creator ihre Preise von anderen vermeintlich erfolgreichen Creatorinnen abschauen, statt selbst auszuprobieren, was ihre Fans überhaupt zahlen wollen.

Das Problem dabei: Selbst wenn du später die Preise erhöhen möchtest, sind die bestehenden Fans, die Customs bestellen, bereits an die niedrigen Preise gewöhnt. Es wird also sehr schwer, den Fans gegenüber auf einmal höhere Preise zu verlangen.

Ein anderes Problem ist die fehlende Exklusivität. Rolex verlangt als Luxusmarke hohe Preise, weil es Teil ihres Images ist. Ironischerweise wollen umso mehr Leute deswegen eine Rolex kaufen. Keiner würde stolz eine Rolex kaufen, wenn es ein Billigprodukt wäre. Das Gleiche betrifft auch deine Customs: Du schaffst eine Exklusivität für deinen Content und machst hohe Preise zum Teil deiner Marke.

Der Hauptgrund, warum Creatorinnen überhaupt niedrige Preise verlangen, ist wahrscheinlich der Gedanke, dass so mehr Leute kaufen und weniger „Nein" sagen. Allerdings stimmt das nicht wirklich. Auch bei 50 $ für 10 Minuten wird es viele Leute geben, die Nein sagen. Richte deine Preise niemals an deinen Low Spendern aus. Lieber verkaufst du einige hochpreisige Customs an Leute, die es zu schätzen wissen, als mehr Customs an Low Spender, die mit dir um jeden Cent feilschen. Ersteres ist lukrativer und weniger zeitintensiv, was wichtig ist, weil du als OnlyFans-Creatorin auch noch anderes zu tun hast.

Ein Einblick hinter die Kulissen

Nun weiß ich aber, dass du als Leserin doch eine ungefähre Skala haben möchtest. Das verstehe ich, deswegen ein kurzer Einblick: Die meisten erfolgreichen Models verkaufen keine Customs für unter 20 bis 40 $ pro Minute. Zudem bezieht sich dieses Minimum auf längere Videos ab 7 Minuten. Kürzere werden meistens deutlich teurer pro Minute verkauft, 40 bis 60 $ als Minimum. Und für diese Preise werden regelmäßig Customs bestellt, das ist die Realität.

Zudem richtet sich der Preis nach Aufwand, Spezialwünschen (Outfit kaufen, Requisiten, mehrere Locations) und danach, wie speziell die Anfrage ist. Für Custom-Bilder liegt das vernünftige Minimum in der Regel bei 20 bis 60 $ pro Bild. Auch hier werden weniger Bilder für mehr verkauft, und der Preis richtet sich nach der Aufwändigkeit. Je nachdem, wie speziell der Wunsch für Custom Videos oder Bilder ist, kann man den Preis massiv erhöhen.

Jetzt weißt du schon einiges über Preispolitik für Customs und die Fehler dabei. Nun lass uns zur nächsten großen Fehlerquelle kommen: dem Abwickeln und Liefern der Customs.


Der Ablauf: So wickelst du Customs sauber ab

Auch hier gibt es viele Fettnäpfchen, in die man als Creatorin treten kann. Deswegen lass uns Schritt für Schritt durchgehen.

1. Die Anfrage des Fans konkretisieren

Wenn der Fan eine Idee für ein Custom hat, verkauf es ihm erst, wenn die einzelnen Punkte konkret geklärt wurden. Wie lange soll es dauern, was sollst du machen, welche weiteren Details gibt es?

Das ist wichtig, damit er nachher keine Grundlage hat, sich zu beschweren, selbst wenn du alles so gemacht hast wie abgesprochen, und den OnlyFans-Support nicht einschalten kann, um sein Geld zurückzubekommen. Auch ist es wichtig, dass du dem Fan realistisch sagen kannst, wann es fertig wird. Sag ihm nicht, es wäre morgen fertig, wenn du es erst in zwei Wochen machen kannst.

2. Preis nennen und bestätigen lassen

Im nächsten Schritt nennst du dem Fan den Preis, den du für die Idee verlangst. Wichtig hier: Setze den Preis so hoch, aber so realistisch wie möglich. Du kannst immer noch den Preis senken, wenn der Fan meint, es wäre zu viel für ihn.

Verhandeln ist kein Problem, solange du deinen Preisprinzipien treu bleibst und dein Minimum nicht unterschreitest. Er kann dein Minimum nicht zahlen? Kein Deal. Nachdem der Fan dem Preis zugestimmt hat, kommen wir zum Punkt mit der größten Fehlerquelle: der Zahlung.

3. Vorkasse ist Pflicht

Wenn ein Fan dem Preis zugestimmt hat, lass ihn immer im Voraus zahlen, ohne Ausnahme. Das Problem ist, dass Fans es sich häufiger nach der Verhandlung anders überlegen.

Wenn du also die Zahlung erst erhältst, wenn das Custom fertig ist, hat es sich der Fan meistens schon anders überlegt und will das Custom nicht mehr. Geh kein Risiko ein: immer Vorkasse, selbst bei vertrauenswürdigen Fans.

4. Idee schriftlich festhalten

Nun hat der Fan bereits gezahlt, jetzt geht es an die Umsetzung. Mach dir Notizen zu allem, was wichtig ist (Fan-Name, Betrag, Länge, Details, No-Gos). So gibt es hinterher keine Diskussion, du behältst den Überblick und kannst das Custom besser und fehlerfrei umsetzen.

5. Umsetzen und liefern

Nachdem du dir alles notiert hast, geht es an die finale Umsetzung. Mach das unbedingt mit allen Details, die der Fan genannt hat, damit er zufrieden ist und wahrscheinlich wieder kauft, und das innerhalb des besprochenen zeitlichen Rahmens. Danach sendest du das Video dem Fan mit einer lieben Nachricht und fertig.

6. Nachfassen

Zufriedene Kunden kaufen in den meisten Fällen wieder. Versuche hier unbedingt, dem Fan weitere Customs schmackhaft zu machen.


Deine Grenzen: Was du ablehnen darfst und was du ablehnen musst

Als Creatorin wirst du zu 100 % an den Punkt kommen, wo du auch Custom-Anfragen bekommst, die du ablehnen solltest. Hier sollten wir klar unterscheiden zwischen Ablehnungen aus persönlichen Gründen, die allein deine Entscheidung sind, und harten Grenzen, also Verstößen gegen die Plattformrichtlinien von OnlyFans.

Bei persönlichen Gründen wollen wir dir keine Regel nennen: Alles, was dir unangenehm ist, was zu aufwändig ist oder was dir einfach nicht gefällt, solltest du ganz nach deinen individuellen Wünschen ablehnen.

Bei harten Grenzen solltest du allerdings die Nutzungsbedingungen von OnlyFans im Auge behalten. Alles, was gegen diese Benutzerrichtlinien verstößt, solltest du ablehnen. Dazu gehören: verbotene Rollenspiele, Fäkalerotik, persönlicher Kontakt mit dem Fan und Zahlungsabwicklungen außerhalb von OnlyFans. Falls du doch zu etwas Verbotenem zustimmst, kann das deinen Account aufs Spiel setzen. Das ist es nicht wert, egal welche Summe geboten wurde.

Wie du den Fan nicht verlierst, wenn du Nein sagst

Wenn du Nein sagst, ist das vollkommen normal und richtig, sei es, weil es für dich nicht passt oder weil es gegen die Richtlinien verstößt. Allerdings ist es wichtig, trotzdem freundlich zu bleiben, dem Fan das ruhig zu erklären und ihm gegebenenfalls einen Alternativvorschlag zu machen.

Selbst wenn du die Idee des Fans für ein Custom ablehnst, ist es wichtig, freundlich und ruhig zu bleiben. So behältst du den Fan, er fühlt sich nicht schlecht behandelt und kauft in Zukunft wahrscheinlich etwas anderes.


Wie du mehr Customs verkaufst

Nun haben wir die wichtigsten Fettnäpfchen rund um Customs erklärt und dir gezeigt, wie du sie vermeidest. Als Nächstes lass uns noch betrachten, wie du als OnlyFans-Creatorin mehr Customs verkaufst.

Eine wichtige Sache vorab: Es lohnt sich in der Regel nicht, neuen Subscribern bereits Customs anzubieten, es sei denn, sie fragen explizit danach und lassen nicht mehr locker. Neue Fans sind vielleicht ehrlich interessiert, aber meistens noch nicht an das Preisniveau gewöhnt. Wenn du ihnen direkt etwas anbietest, was 200 $ oder mehr kosten soll, sind die meisten dadurch abgeschreckt.

Ein guter Moment, ein Custom zu verkaufen, ist als Upsell: Ein Fan hat in einem Durchgang bereits viel Geld für Content ausgegeben und will immer noch mehr. Hier ist eine gute Möglichkeit, ihm etwas Exklusives und ganz Individuelles schmackhaft zu machen und es ihm zu verkaufen, solange er noch in Kaufstimmung ist.

Eine andere wichtige Methode hängt damit zusammen, dass du deine Fans und ihre Vorlieben kennst. Wenn du weißt, dass ein Fan kaufkräftig ist und einen klaren Fetisch hat, ist es nicht sonderlich schwer, ihm ein Custom zu verkaufen, das sich um genau diesen Fetisch dreht.

Wichtig ist, wie auch bei den anderen Punkten: Kenne deine Fans und behalte einen genauen Überblick über alle wichtigen Details. So wirst du nicht nur mehr Customs verkaufen, sondern auch mehr normalen Content, und eine bessere Bindung zu ihnen haben.

Natürlich kann das Chatten auf hohem Qualitätsniveau eine Herausforderung darstellen. Wir bei Phoenix Studios helfen seit mehreren Jahren Creatorinnen erfolgreich dabei, ihre Umsätze durch unser Account-Management und unsere Strategien zu steigern. Wenn du sehen möchtest, wie wir dir individuell helfen können, trag dich gerne in unser Kontaktformular ein für ein unverbindliches Erstgespräch, in dem wir deine Situation und deine wichtigsten Stellschrauben analysieren.

Ich hoffe, dir hat der Artikel gefallen.

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